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Gesammeltes, was man wissen sollte/könnte, wenn man an der RWTH studiert.


Inhaltsverzeichnis

Kostenlose Software

Unterscheidung

Kostenlose Software ist nicht gleich kostenlose Software. Insbesondere wird kostenlose Software oft mit freier Software verwechselt. Das "frei" in "freie Software" ist aber zu verstehen wie in "freedom of speech", nicht wie in "free beer".

Im Wesentlichen sind hier drei Gruppen von Software zu unterscheiden: Freeware, Open Source Software (OSS) und freie Open Source Software (FOSS).

Freeware

Freeware bezeichnet kostenfrei erhältliche Software. Es ist allerdings nicht erforderlich, dass der zugehörige Quelltext der Software offen für jedermann verfügbar ist. Ein Beispiel für Freeware ist etwa der Adobe Flashplayer oder der Microsoft Internet Explorer.

Open Source Software

OSS bezeichnet man Software, deren Quelltext für jedermann verfügbar ist. Meist handelt es sich hierbei auch um kostenfreie Software, aber grundsätzlich entbindet die Veröffentlichung von Quelltexten einen Programmhersteller nicht von der Möglichkeit, dennoch Geld für das Produkt zu verlangen oder die Verwendung des Quelltextes einzuschränken. So liegt z.B. der Quellcodes des Verschlüsselungstools PGP für jedermann offen, die Lizenz verbietet es jedoch, ihn weiterzugeben oder zu verändern.

Freie Software

Freie Software zuletzt bezeichnet man Software, die kostenlos verfügbar ist, deren Quelltext offenliegt und die unter einer liberalen Lizenz wie etwa der GNU General Public License (GNU GPL) lizensiert ist, um so Änderungen und Verbesserungen des Codes zu ermöglichen. Dieser Gedanke ist es, der viele OSS-Projekte so erfolgreich und bekannt gemacht hat, etwa den Mozilla Firefox, OpenOffice.org oder das GNU/Linux-Projekt.


Bezugsquellen

Es ist problemlos möglich, einen kompletten Rechner ausschließlich mit kostenloser Software auszustatten. Den Grundansatz stellt hierbei meist eine geeignete Linux-Distribution, die bereits die wichtigsten Programme (Internet-Browser, E-Mail, Office-Suite, Texteditor, usw.) mitliefert.

Linux-Distributionen

Fedora Core
http://fedoraproject.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/Fedora_Core
Ubuntu/Kubuntu
http://www.ubuntu.com/
http://www.kubuntu.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu
http://de.wikipedia.org/wiki/Kubuntu

Browser & EMail

Firefox
http://www.mozilla.com/firefox/
Thunderbird
http://www.mozilla.com/thunderbird/

Office (Textverarbeitung, Präsentationen, Tabellenkalkulation)

OpenOffice.org
http://www.openoffice.org/

MSDN Academic Alliance

Microsoft stellt mit der MSDN Academic Alliance (fast) sämtliche Microsoft-Software für Studenten und Mitarbeiter der RWTH kostenlos zur Verfügung. Als Download verfügbar sind beispielsweise 'Windows XP Professional' oder 'Visual Studio 2005 Professional'. Benötigt werden eine Verbindung aus dem RWTH-Netzwerk oder eine VPN-Verbindung. Zudem müssen JavaScript und Cookies aktiviert sein.

Webspace

RWTH-Webspace

Die RWTH stellt jedem Studenten und Mitarbeiter kostenlos Webspace zur Verfügung.

  • 50 MB
  • keine eigene Domain
  • Upload per Webinterface oder wesentlich bequemer per WebDAV-Protokoll
  • PHP 4.4.1 verfügbar
  • MySQL auf Wunsch (jedoch unzuverlässig)
  • keine Werbung, es jedoch muss ein Hinweis mit Link eingefügt werden

Link: http://www.rz.rwth-aachen.de/infodienste/webdienste/index.php

kostenlose Domains

Diese Domains sind wirklich kostenlos, man muss jedoch seine Postadresse angeben und bekommt hin und wieder Werbe-EMails.

Preiswerter Einkaufen

Virtualisierung

Windows unter Linux

Virtualisierung ist immer mehr im kommen. Es bietet die Möglichkeit, mehr als ein Betriebssystem gleichzeitig auf dem Rechner laufen zu lassen. So hat man die Möglichkeit, mit Windows und einer Linux Distribution gleichzeitig zu arbeiten und so die Stärken beider Betriebssysteme nutzen zu können. Im Studium wird man gezwungenermaßen mit Linux arbeiten müssen. Da man später im Beruf auch als Informatiker, Administrator und Programmierer mit Linux zu tun haben wird, ist eine rechtzeitige Eingewöhnung von Vorteil. Ein Umstieg von Windows auf Linux ist Dank der neuen Distributionen nicht mehr so schwer. KDE und Gnome stellen dem Benutzer ein recht vertrautes GUI zur Verfügung.

VMWare

So ist es möglich mit dem von VMware kostenlosen Server Linux als Hostsystem und Windows als Gastsystem einzusetzen. Die Umstellung von Windows auf Linux ist dahingehend problematisch, dass es in bestimmten Bereichen noch keine vergleichbare Software gibt, die den Anforderungen des Anwenders entsprechen. Dies kann man mit der Virtualisierungslösung ein wenig ausgleichen. Nur in Sachen Spielen funktioniert dies noch nicht, da zur Zeit nur einfache Hardware-Komponenten simuliert werden können. Für höheren Komfort kann das Gastsystem mit dem VMware Workstation-Programm umgewandelt werden, sodass es für den kostenlosen VMWare-Player ausführbar ist. Der Player hat nur eine Bedienleiste oben und kann auf Vollbild geschaltet werden. Die Marktstrategie ist dadurch natürlich erkennbar. Im Shop der RWTH gibt es Lizenzen preisgünstiger.

Xen

Noch keine Erfahrungen mit Xen gemacht

VirtualBox

Macht einen guten Eindruck. Bietet umfangreiche Möglichkeiten wie VMWare und ist komplett kostenlos.

Finanzielle Dinge

Einkommenssteuerfreibetrag

Der Einkommenssteuerfreibetrag für Einzelunternehmer liegt bei ca. 7600. Studiengebühren sowie die Fahrtkosten, sofern man mit eigenem PKW anreist, können die Grenze erhöhen.

Hiwi-Job

Viele Studenten arbeiten nebenbei an der RWTH als 'Hilfswissenschaftler', kurz Hiwi. Es gibt viele verschiedene Tätigkeiten. Bekannt ist die Betreuung von Übungsgruppen bzw. die Korrektur von Übungsaufgaben. Es gibt aber auch andere Jobs, beispielsweise die Administration eines Lehrstuhl Netzwerkes oder das erledigen von Programmieraufgaben für irgendwelche Projekte.

  • Hiwis werden in Stunden pro Woche bezahlt. Aktuell gibt es 9,00 Euro pro Stunde. Ein Monat hat dabei 4,348 Wochen. Hat man also einen Hiwi-Job mit 12 Stunden pro Woche, bekommt man 469,58 Euro pro Monat (Brutto).
  • Ein Hiwi darf für maximal 19 Stunden pro Woche angestellt sein.
  • Viele Lehrstühle stellen auch individuelle Verträge zusammen, wenn z.B. eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschritten werden darf. Allerdings wird man ungerne für weniger als 11 Stunden im Monat eingestellt, da dies für die Lehrstühle (nicht unerheblich) teurer ist.
  • Es ist möglich mehrere Hiwi-Jobs gleichzeitig zu haben, jedoch müssen die Verträge gleichzeitig Anfangen und Enden. In der Praxis splittet man dann einfach einen Vertrag in mehrere auf. Insgesamt darf man nicht über die 19 Stunden pro Woche kommen.
  • Wenn möglich sollte keine Lücke zwischen zwei Hiwi-Jobs liegen, dass vermindert den Papierkram etwas.
  • Generell muss man darauf achten, dass man nicht aus irgendeiner Versicherung fliegt, weil man z.B. das zulässige Gesammteinkommen überschreitet. Ist man beispielsweise familienversichert, so sollte man darauf achten, dass man maximal ein Gesammteinkommen von 400 Euro pro Monat haben darf, sonst muss man die Versicherung selbst zahlen. (gilt für geringfügig Beschäftigte, siehe SGB V §10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5). In der Familienversicherung darf das zulässige Gesamteinkommen unabhängig von der Höhe für maximal 2 Monate pro Jahr (nicht Kalenderjahr) überschritten werden. Idealerweise interviewt man einfach mal seine Krankenkasse. (Laut Mail von der BBK-GuJ vom 21.09.2007 liegt die Grenze bei 426,67 Euro, was sich auch beispielsweise unter http://www.fordbkk.de/index.php?f=docs,000139705561 findet. Ich versuche jetzt mal, ca. 18x 55 Euro wiederzubekommen (EDIT: hat geklappt) C-Otto 09:53, 21. Sep. 2007 (CEST)).
  • Benötigte Dinge:
    • 2 Studienbescheinigungen mit Fachrichtung und Semesterzahl
    • Kopie des Personalausweises
    • Kopie des Sozialversicherungsausweises
    • Versicherungsbescheinigung von der Krankenkasse
    • LBV-Personalnummer (Qxxxxxxxxx), sofern man schon eine hat.
    • Lohnsteuerkarte (sofern die nicht schon beim LBV ist)
    • Bankdaten: Kontonummer, Bankleitzahl, zuständiges Finanzamt
    • Daten wann man seit dem 1. Januar diesen Jahres anderen Beschäftigungen nachgegangen ist.
    • Wenn man bereits einmal studentische Hilfskraft an einer Hochschule war: Bescheinigungen/Arbeitsverträge, sofern dies nicht an der RWTH-Aachen war.
    • viel Geduld...

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