RBI-Pool
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Allgemein
Der Rechnerpool der Fachgruppe Informatik steht allen Studierenden zur Verfügung, die an Vorlesungen der Fachgruppe teilnehmen. Ein Zugang kann bei der Pool-Beratung beantragt werden. Aktuell stehen 70 Rechner zur Verfügung.
Fernzugriff
Einige der Rechner im RBI-Pool sind von außerhalb des RWTH-Netzwerks über SecureShell (SSH) erreichbar. Jeder dieser Rechner hat einen eigenen Domainnamen. Um den Domainnamen zu erhalten sucht man sich einen Rechner aus der Rechnerliste aus. Den Domainnamen kann dann einfach wie folgt bilden:
RECHNERNAME.informatik.rwth-aachen.de
Über ein geeignetes SSH-Programm kann man sich nun mit dem Benutzernamen und Passwort auf dem Rechner einloggen. Es ist egal welchen Rechner man auswählt, das eigene Home-Verzeichnis ist automatisch auf allen Rechnern verfügbar.
Windows
Windows hat mit Bordmitteln keine Möglichkeit eine SSH-Verbindung aufzubauen. Daher muss man etwas nachhelfen und die nötigen Programme installieren. Eine gute Wahl ist PuTTY. Einfach die putty.exe herunterladen und starten.
Als 'Host' gibt man einfach den Rechnernamen, ein zu dem man verbinden möchte (siehe oben). In diesem Fall ironside.informatik.rwth-aachen.de. Anschließend drückt man auf Open.
Verbindet man sich das erste mal mit einem bestimmten Rechner, kommt eine Warnung die man mit 'Yes' beantwortet.
Nun wird man zuerst nach dem Benutzernamen und anschließend nach dem Passwort gefragt. Beim eintippen des Passworts werden keine Sternchen etc. angezeigt, also einfach drauflos tippen. Dann kann man wie gewohnt in der Konsole auf dem entfernten Rechner arbeiten.
Will man auch grafische Anwendungen (z.B. gedit) auf dem entfernten Rechner starten, benötigt man lokal einen X-Server. Auch diesen muss man unser Windows zuerst installieren. Ein kostenloser X-Server für Windows ist beispielsweise Xming. Einfach runterladen, installieren und starten. Dann in Putty 'X11 forwaring' aktivieren und los geht's. Die Übertragung von grafischen Anwendungen ist jedoch leider meist ziemlich langsam. Es kann einige Sekunden dauern bis sich z.B. ein Fenster öffnet.
Es ist ebenfalls möglich Dateien vom eigenen Rechner auf den entfernten zu kopieren oder umgekehrt. Hierzu braucht man ebenfalls ein geeignetes Programm, z.B. pscp.exe. Die Datei pscp.exe sollte in einem Verzeichnis liegen, welches in der Umgebungsvariable PATH aufgelistet ist. Der Einfachheit halber bietet sich hier das Windows-Verzeichnis an. Dadurch kann die Datei von überall aus mit pscp aufgerufen werden, ohne das man einen Pfad angeben muss.
Da der eigene Rechner meist nicht über einen Domainnamen verfügt, tippt man folgenden Befehl am besten in eine Windows-Eingabeaufforderung ein (und nicht in die geöffnete Putty-Shell):
pscp Test.java BENUTZER@RECHNERNAME.informatik.rwth-aachen.de:dings/Test.java
Dies bewirkt das die Datei Test.java aus dem aktuellen Verzeichnis auf den Rechner RECHNERNAME.informatik.rwth-aachen.de ins Verzeichnis /home/BENUTZER/dings/Test.java kopiert wird. Zu beachten ist, das Verzeichnisse unter Linux mit '/', statt mit '\' getrennt werden, man also in diesem Fall dings/Test.java anstatt dings\Test.java schreiben muss. Der Befehl funktioniert vom Prinzip genau wie 'cp' unter Linux, mit dem Unterschied, dass Quelle bzw. Ziel auf auf einem entfernten Rechner liegen können. Insbesondere ist die Option '-r' sinnvoll um Verzeichnisse zu kopieren.
Linux
Einfach eine Konsole öffnen und folgendes eintippen:
ssh -Y BENUTZER@RECHNERNAME.informatik.rwth-aachen.de
Hat man also beispielsweise den Benutzernamen heinz und möchte auf den Rechner sloan, gibt man folgendes ein:
ssh -Y heinz@sloan.informatik.rwth-aachen.de
Bei der ersten Verbindung zu einem Rechner erhält man eine Warnung. Diese kann man mit 'yes' beantworten. Nach dem man das Passwort korrekt eingegeben hat, erhält man eine Shell auf dem entfernten Rechner. Die Option '-Y' sorgt dafür das man auch grafische Anwendungen öffnen kann. Folgender Befehl öffnet den Editor gedit auf dem entfernten Rechner und kehrt dann zur Konsole zurück:
gedit&
Die Übertragung von grafischen Anwendungen ist erfahrungsgemäß ziemlich langsam. Es kann durchaus mehrere Sekunden dauern bis sich irgendetwas tut. Wer die Grafik nicht braucht kann das '-Y' auch einfach weglassen.
Mit dem Befehl exit kann man die Verbindung wieder beenden.
exit
Es ist ebenfalls möglich Dateien vom eigenen Rechner auf den entfernten zu kopieren oder umgekehrt. Da der eigene Rechner meist nicht über einen Domainnamen verfügt, tippt man folgenden Befehl am besten in eine neue Konsole ein (und nicht in die geöffnete SSH-Shell):
scp Test.java BENUTZER@RECHNERNAME.informatik.rwth-aachen.de:dings/Test.java
Dies bewirkt, dass die Datei Test.java aus dem aktuellen Verzeichnis auf den Rechner RECHNERNAME.informatik.rwth-aachen.de ins Verzeichnis /home/BENUTZER/dings/Test.java kopiert wird. Der Befehl funktioniert vom Prinzip genau wie 'cp', mit dem Unterschied, dass Quelle bzw. Ziel auf auf einem entfernten Rechner liegen können. Insbesondere ist die Option '-r' sinnvoll um Verzeichnisse zu kopieren.





